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23.08.2009 - Marathon Weltmeisterschaft in Graz: René wird 55.
Am 23.08.2009 fand die Marathon Weltmeisterschaft in Graz (Österreich) statt.  Nach 2 Unwetternächten, stand am Sonntag eine sehr harte Strecke bevor, 104km und 3818 Höhenmeter (von René Tann)

An diesem Tag war das Wetter sehr gut, nur die Unwetter der letzten Nächte machten die technisch sehr anspruchsvolle Strecke noch schwieriger. Die steilen Anstiege und Abfahrten waren sehr stark ausgewaschen. Nichts desto trotz wurde es ein guter Tag mit leicht bewölktem Himmel und ca. 20 Grad.

Ich ging vom Start an sehr verhalten an die Strecke, da nach den ersten 2km der erste Anstieg mit. Steigungsabschnitten von maximal 28% folgte. An diesem Anstieg zog sich das 140-Mann starke Fahrerfeld sehr schnell auseinander. Da ich wegen fehlenden UCI Punkten im Marathon wieder sehr weit hinten starten musste, versuchte ich meinen eigenen Rhythmus zu fahren und somit machte ich schnell Plätze gut. Mir gelang es nach dem ersten Berg den Anschluss an die Verfolgergruppe zu finden, doch leider verlor ich in einer technischen Schlammpassage den Kontakt zu der Gruppe mit Bart Brentjens.

Es dauerte nicht lange bis ich auf einen Schweizer auffuhr, mit dem ich den Weg bis zur ersten Verpflegungszone zusammen zurücklegte. Anschließend kam der zweite schwerere Anstieg, hinauf zur Mühlbacherhütte. Bis zu diesem Zeitpunkt lag ich ungefähr auf Platz 15.
Dann passierte es, ein Durchschlag in einer Abfahrt, doch ging die Luft sehr langsam aus dem Hinterradreifen und die Latexmilch dichtete das loch im Reifen nicht ab. Nun überlegte ich als ich auf den Computer schaute, wie weit es noch bis zur der nächsten Feedzone war. Leider waren es noch gute 7km Abfahrt. Da ich erst noch eine Weile mit der wenigen Luft fuhr, verlor ich natürlich etwas mehr Zeit, eh ich mich dazu entschloss den Schlauch zu wechseln.
Danach ging  die Verfolgungsjagt los. Ich stieg um Platz 75 wieder ein. Es war hart, da ich auf den weiteren 70km Plätze wieder gut machen musste und dabei  komplett auf mich alleine gestellt war. Aber ich wusste, dass ich nicht überziehen darf, da der letzte große Anstieg bis zur Schökl Bergstation der härteste in dem ganzen Rennen war. Zudem kam noch hinzu, dass der letzte Anstieg sehr ausgewaschen war. Ich war dann sehr froh auf den letzten 20km bis zum Ziel zu kommen, da es zum größten Teil bergab ging. Somit reichte es nur zu einem guten 55 Platz.

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