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16.06.2010 - Kurzer Auftritt in Albstadt
Beim vorletzten Lauf zur Mountainbike-Bundesliga scheidet der Deutsche U23-Meister von 2007 mit einem technischen Defekt bereits in der zweiten Runde aus (von Armin M. K├╝stenbr├╝ck)

Um es vorweg zu nehmen: der Suhler Mountainbiker René Tann vom Team Germina war bei weitem nicht der einzige Topsportler, der beim dritten Lauf zur Mountainbike-Bundesliga im schwäbischen Albstadt das Ziel nicht erreichte:

überraschend heftiger Regen hatte die ohnehin schon herausfordernde Strecke zu einer Rutschpartie werden lassen, dazu verklebten Matsch und frisch gemähtes Gras Schaltwerke, Kette und Ritzel. Für René Tann kam das Aus bereits nach acht Kilometern, als er sich in dem hochklassig besetzten Rennen der Hors Category nach einem verhaltenen Start bereits wieder auf Rang 18 vorgearbeitet hatte. „Ich war absichtlich nicht so übertrieben schnell gestartet, weil ich wusste, das Rennen würde lang und hart werden“, sagte der Südthüringer nach dem Rennen, das schlussendlich der Badener Moritz Milatz in einer Zeit von 1:52:26 Stunden für sich entschied. Vor allem der lange und steile Anstieg das Bullentäle hinauf gilt als wahrer Kniebrecher. „Die Beine haben sich super angefühlt“, zeigte sich der Sportler vom 1. MTB-Club Suhl sichtlich enttäuscht: „Heute hätte ich sicherlich einige Punkte holen können“, war sich der Sportsoldat sicher:

„Schon die Woche über hatte ich beim Training ein gutes Gefühl in den Beinen, und auch nach dem Start musste ich mich wirklich zurückhalten, um nicht gleich loszupreschen.“ Einen ganzen Umlauf schaffte Tann, doch dann begann die Schaltung Probleme zu bereiten: ausgerechnet am höchsten Punkt der Strecke gab dann das Schaltwerk nach. „Das ist natürlich ärgerlich: nach all den gesundheitlichen Problemen hätte ich heute endlich wieder die Power gehabt, vorne mitzufahren. Und dann das …“ Doch René Tann will sich nicht entmutigen lassen: „Ich weiß, dass ich die Power habe. Irgendwann muss doch der Knoten platzen und die Pechsträhne reißen!“ Deswegen will er am kommenden Wochenende in Windhaag in Österreich starten, unweit von Langenlois, wo er im Frühjahr als Zweitplatzierter seinen letzten großen Erfolg feiern konnte.

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