News

18.09.2010 - Trans Zollernalb: René klettert aufs Podium
Im Sprint der zweiten von insgesamt drei Etappen der Trans Zollernalb belegt der Thüringer Mountainbiker Platz 3 – und schiebt sich damit auf den zweiten Rang der Gesamtwertung vor (von Armin M. K├╝stenbr├╝ck)

Auch der zweite Tag der ersten Auflage der Sparkasse Trans Zollernalb verlief durchaus erfreulich für den Suhler Mountainbiker René Tann: zwar konnte der 25-jährige heute nicht in die beiden Sprintwertungen eingreifen, dafür hob sich der Thüringer seine Kraft für den Schlusssprint auf und unterlag nur knapp den Marathon-Spezialisten Hannes Genze (Multivan-Merida) und Karl Platt (Bulls). Während Platt wegen eines Reifendefekts auf der ersten Etappe kaum noch Chancen in der Gesamtwertung hat, übernahm Genze die Gesamtführung der Trans Zollernalb – drei Sekunden vor René Tann, der nun als Zweitplatzierter bei der morgigen Schlussetappe noch alle Chancen auf den Gesamtsieg hat: „Auf 77 Kilometern kann morgen noch viel passieren“, gibt sich der Sportsoldat nur vorsichtig optimistisch: „Während Genze noch zwei starke Mannschaftskollegen hat, die ihn unterstützen können, muss ich mich alleine durchbeißen.“ Dabei erwartet Tann einen ähnlichen Rennverlauf wie in den vergangenen beiden Tagen: „Es wird wohl eine große Gruppe mit gut einem Dutzend Fahrern einen Großteil der Strecke unterhalb der Burg Hohenzollern gemeinsam zurücklegen und erst gegen Ende die Entscheidung suchen.“ Dabei hatte Tann zunächst nicht damit gerechnet, dass bei den schweren Anstiegen der zweiten Etappe die Spitze so lange zusammenbleiben würde. Doch erst im Schlussanstieg auf den letzten Kilometern der 78 Kilometer langen Etappe fiel eine Vorentscheidung über den Etappensieg.

„Ursprünglich hatte ich geplant, einmal selbst zu attackieren. Doch die Gruppe hat so gut harmoniert, dass ich kaum eine Chance gehabt hätte, wegzukommen.“ Auf einer langen welligen Passage auf den Höhenzügen der Zollernalb über Ebingen zeigte sich, dass die Entscheidung, sich zurückzuhalten, durchaus richtig war: „Im Gegenwind hätte ich kaum eine Chance gehabt, einen Vorsprung zu halten“, ist sich Tann sicher. Dafür konnte Tann in der Gruppe viel Kraft für den Schlussanstieg sparen. Im ersten Teil reduzierte sich die Gruppe, die bis dato ein gutes Dutzend Fahrer umfasst hatte, auf die Hälfte, danach blieben zunächst nur noch Karl Platt und René Tann über: „Kurz vor dem Ziel tauchte dann wie aus dem Nichts Hannes Genze auf“, zeigte sich der Germina-Fahrer überrascht. „Aber ich freue mich trotzdem riesig über meinen dritten Platz, vor allem auch im Hinblick auf die Gesamtwertung, wo ich nun Zweiter bin.“

Sitemap | Impressum & Datenschutzerklärung | powered by TANN Media | designed by agentur.3wm