News

07.06.2011 - Platz 6 bei der Deutschen Meisterschaft in Albstadt
„Gerade so noch zufrieden“ ist der ehemalige Deutscher U23-Meister René Tann mit seinem Abschneiden bei der Deutschen Mountainbike-Meisterschaft der Elite am vergangenen Wochenende (von Armin M. K├╝stenbr├╝ck)

Eigentlich hatte sich der Suhler Mountainbiker René Tann vom BlackTusk RacingTeam ein bisschen mehr ausgerechnet für die Deutsche Meisterschaft in Albstadt im Zollernalbkreis, wo bereits zum dritten Mal nach 2005 und 2006 die Mountainbiker ihren nationalen Meister suchten, auch wenn er sich bewusst war, dass wohl die Podestplätze schon so gut wie belegt waren: nach sieben Runden musste sich der Sportsoldat mit dem sechsten Platz zufrieden geben und erreichte damit fast das Ergebnis des Vorjahres, als er in Bad Salzdetfurth Fünfter geworden war. Doch bereits von Anfang an war klar, dass das Rennen das Bullentäle hinauf und wieder herunter an diesem Sonntag nicht das des René Tann sein würde: zwar hat der 25-jährige mittlerweile gelernt, mit schwül-heißem Wetter besser umzugehen als früher; optimale Leistungen, wie sie nun einmal bei einer Deutschen Meisterschaft gefordert werden, sollte man aber dann vielleicht trotzdem nicht von ihm erwarten. „Ich habe von Anfang an versucht, nicht zu überziehen“, beschrieb er nach dem Rennen seine Taktik. „Ich bin absichtlich verhalten in den steilen Anstieg gestartet, habe mich ‚nur‘ an vierter Position eingereiht, weil ich wusste, dass das Rennen schwer werden würde.“

Insgesamt sieben Mal mussten die knapp 60 gemeldeten Fahrer den Berg in Angriff nehmen, der von vielen hundert Zuschauern gesäumt war. Doch schneller als erwartet setzte sich das Spitzentrio mit dem später erfolgreichen Titelverteidiger Moritz Milatz (Freiburg/Breisgau), Wolfram Kurschat (Neustadt a.d.W.) und Manuel Fumic (Kirchheim/T) ab: „Ich bin mein eigenes Tempo gefahren – realistische Hoffnungen auf das Podium habe ich mir ohnehin kaum gemacht“, so Tann. Doch schnell war er bis Rang sechs abgerutscht: „Ich fühlte mich heute am Berg überhaupt nicht gut“, musste Tann einräumen. „Ich habe immer mehr Zeit kassiert.“ Den sechsten Platz konnte er dabei aber souverän verteidigen, zumal sein Teamkollege Torsten Marx konstant mit 20-30 Sekunden hinter ihm blieb. „Letztlich bin ich damit zufrieden, mehr war heute einfach nicht drin“, kommentierte Tann sein Ergebnis.

Jetzt hat sich der Thüringer erst einmal in die Schweiz verabschiedet, um gemeinsam mit Freunden einige Tage in der Höhe zu trainieren. Als nächstes Rennen ist in Windhaag bei Perg in Niederösterreich am 19. Juni geplant, wo Tann vor Jahresfrist Siebter geworden war.

Sitemap | Impressum & Datenschutzerklärung | powered by TANN Media | designed by agentur.3wm