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23.09.2011 - bis 25.09. - Sparkasse TRANS Zollernalb 2011
Meine Eindrücke der diesjährigen Etappenrundfahrt. (von René)

1. Etappe Trans Zollern Alb 2011 über 56km mit 912Hm

Heute wurden viele gute Fahrer am start gesehen, aber es hieß sich weit vorne mit einzureihen, abzuwarten was dann passiert und bei eventuellen Attacken mitzugehen

Das Tempo war von Anfang an sehr hoch bis zur ersten von drei Sprintwertungen. Bei Kilometer 19 war es dann soweit: ich reihte mich vorne mit ein um mit um die ersten drei Plätze zu sprinten. Am Ende fuhr ich sogar als zweiter hinter Daniel Federspiel über die Linie. Aber kurz darauf wurde das Tempo nochmal richtig nach oben geschraubt, was mir ein wenig zu schaffen machte. So fuhr ich um Position 10 in der Spitzengruppe weiter und iim Fluss der anderen Fahrer mit. Dies bis zur zweiten Sprintbewertung ganz gut, denn kurz zurvor ging es einen Anstieg hinauf, bei dem ein Fahrer ein Loch reißen lies, welches ich nicht mehr schließen konnte. Neben den vielen Tempoverschärfungen, bei denen ich nicht mitgehen konnte, fiel in diesem Augenblick eine kleine Vorentscheidung. Vier Fahrer arbeiteten gut zusammen und hatten es geschafft sich abzusetzen. Somit machte sich meine Gruppe auf die Verfolgung. Allerdings funktionierte sie nicht ganz so gut. Wir sind sogar mal kurz falsch abgebogen, was uns dann auch noch viele wichtige Sekunden gekostet hat. Aus dem Vorjahr wusste ich, dass es wichtig ist auf dieser Etappe zum Schluss vorne mit dabei zu sein. Dies setzte ich auch gut um, so dass ich den Sprint von der Verfolgergruppe noch gewinnen konnte. Also wurde ich heute mit 2:40 min Rückstand auf die Spitze auf Platz 5 notiert. Es ist kein schlechtes Ergebnis nach so einem Tag wie heute. Aber die nächsten beiden Tage werden echt schwer werden, um an dem Rückstand etwas zu ändern.
Es wird erst am Sonntag in Hechingen abgerechnet. Bis dahin kann noch viel passieren. Drückt mir die Daumen!

2. Etappe Trans Zollern Alb 2011 über 82km mit 1800Hm

Heute hatte ich irgendwie einen rabenschwarzen Tag erwischt. Von Anfang an hatte ich schlechte Beine. Der Puls war top, aber die Kraft fehlte einfach in den Anstiegen. Die ersten 30km ging es fast nur in Kurzen Anstiegen bergauf. Zwischendurch immer mal ein wenig auf einem Flachstück verschnaufen bevor es dann wieder bergauf weiter ging. Zu meinem Glück wurde die ganze Zeit kein hohes Tempo gefahren, sonst hätte es schlecht für mich ausgesehen. So konnte ich mich doch recht lange in der Spitzengruppe halten. Bei ca Km 45 zog Alban Lakata so eine starke Attacke, dass die doch recht große Spitzengtruppe nur so zerflog. Am Anfang versuchte ich noch mein Bestes dran zu bleiben, aber es ging heute einfach nicht. Nur wenige Meter später ging es dann in einen doch recht steilen und längeren Anstieg, wo ich versuchte die Lücke wieder zu schließen. Und obwohl die Lücke nich so groß aussah, gelang es mir in dem Anstieg dann trotzdem nicht wieder an die Spitzengruppe heran zu kommen. Dann hatte ich auch noch etwas Pech als sich ein Ast in meinem Hinterrad verfing und mich so kurz zum anhalten zwang. Dabei verlor ich sogar den Kontakt zu der Gruppe mit meinem Teamkollegen Torsten Marx. Alleine nahm ich dann die Verfolgung auf. Später schlossen dann doch 3 weitere Fahrer zu mir auf. Wir versuchten dann zu viert den Rückstand zu verkleinern. Ich hielt mich dann bis 15km vor dem Ziel in der Gruppe auf um dann in einem recht langen Anstieg zu versuchen, etwas Schaden zu begrenzen und gab einfach Gas. Bei dem Rückstand hatte ich ja nichts mehr zu verlieren. Und es klappte auch, so dass ich sogar noch ein Paar Plätze gut machen konnte. Dennoch: der Tag war ein echt harter Tag. Aber ich glaube nicht nur für mich. Das Tempo und die Besetzung bei der diesjährigen Trans Zollern Alb ist westenlich höher als im vergangenem Jahr.
Morgen ist dann die letzte Etappe. Da werde ich versuchen, alles zu geben.

3. Etappe Trans Zollern Alb 2011 über 76km mit 1600Hm

Mit viel Motivation ging ich heute in die letzte Etappe der Trans Zollern Alb 2011, um diese mit einem guten Ergebnis abzuschließen. Von Anfang an versuchte ich mich mit vorne einzureihen und merkte nach dem gestrigen harten Tag, dass die Beine doch etwas besser waren. Somit versuchte ich mein Glück. Schon kurz nach der Neutralisation, wurde das Tempo nach oben geschraubt. Eine Attacke nach der andern wurde gefahren. Da es vier Fahrer gab, die noch für einen Gesamtsieg in Frage kamen, wurden die Löcher immer schnell wieder zu gefahren. Ich versuchte möglichst viel mitzufahren, was mir auch sehr gut gelang. Bei km 20 kam dann eine entscheide Attacke. Leider waren bei dieser mein Teamkollege und ich etwas eingekeilt, ansonsten hätte wir beide alles auf eine Karte gesetzt und wären dort mitgegangen. Somit kamen lediglich Robert Mennen und Hannes Genze davon und profitierten von einem verschleppten Tempo der Verfolgergruppe. Lange ging es mit einem gemütlichen Tempo dahin. Dadurch kamen auch Helfer von Karl Platt zurück, wodurch die Verfolgergruppe auch wieder etwas größer wurde. Danach machte das Team Bulls wieder komplett die Arbeit und es wurde Fahrt aufgenommen. Bis ca. 15km vor dem Ziel, in einem steilen Anstieg kam dann die Attacke von Alban Lakata, was die Verfolgergruppe dann komplett sprengte. Ich merkte zum Ende hin, dass der Vortag dann doch noch in den Beinen steckte. So war es mir nicht mehr möglich folgen, versuchte aber dennoch die Platzierung bis ins Ziel zu bringen. Heute war ein Tag wie Katz und Maus, wo man sehen konnte, wie wichtig Helfer sein können.

Dieses Jahr war die Trans Zollern Alb für mich sehr hart, sie wurde bis zum Schluss super schnell gefahren. Aber auf Grund des hohen Tempos und der wenigen Höhnmeter konnte ich dieses Jahr nicht an meine Leistung vom Vorjahr anknüpfen. Da hat mir eindeutig für die kurzen Anstiege die Kraft gefehlt, das hohe Tempo des starken diesjährigen Siegertrios Robert Mennen, Hannes Genze und Karl Platt zu halten.

Nun geht es auf das letzte Rennen dieser Saison zu. Nächste Woche werden mein Teamkollege und ich in Frankreich in Ornans am Start stehen. Bis dahin heisst es regenerieren und noch mal Kräfte sammeln.
Euer René

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